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Schicht für Schicht unglaublich lecker - der dänische Æblekage. (Foto: Andreas Lerg)
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Æblekage – eine dänische Leckerei

Æblekage bedeutet übersetzt eigentlich Apfelkuchen. Aber der typische und klasssische Æblekage ist eher ein Dessert, denn es muss nichts gebacken werden. Jeder, der nicht zu doof ist, Sahne steif zu schlagen, kann diese Leckerei schnell selbst zubereiten. Der Æblekage wird auch „Gammeldags Æblekage“ genannt. Gammeldags bedeutet eigentlich „altmodisch“, „veraltet“ oder „unmodern“. Aber hier wollen wir das am besten und treffendsten mit „traditionell“ übersetzen. Denn der Æblekage ist weder altmodisch noch unmodern, sondern nach wie vor sehr beliebt.

Hier zunächst die Zutaten:

  1. Apfelkompott (entweder gekauft, oder selbst gemacht)
  2. Sahne
  3. Makronen (Dänisch „Makroner“) – Das sind hart gebackene, luftige Haselnuss-Kekse. Bekommt man auch in Deutschland.
  4. Rasp – Rasp ist im Prinzip Paniermehl. Aber es gibt in Dänemark speziellen Æblekage-Rasp, bei dem das Paniermehl dann eben karamellisiert und damit süßlicher ist. Alternativ kannst Du auch Krokant und Paniermehl mischen.

Mengenangaben mache ich hier bewusst keine, denn Du kannst da problemlos variieren, je nachdem wie viel dieses dänischen Apfelkuchens Du zubereiten willst. Wenn Du eine große Schüssel voll für vier Personen machen willst, kommst Du mit zwei Gläsern Apfelkompott, anderthalb Packungen (250 Gramm pro Packung) Makronen und einer bis anderthalb Packungen (200 Gramm pro Packung) Rasp sowie einem halben Liter Sahne gut hin. Ich wiege die Zutaten nie wirklich ab, sondern mache das frei Schnauze.

Die Zubereitung geht schnell und einfach

Als erstes schlägst Du die Sahne mit etwas Zucker auf. Die sollte von der Konsistenz her cremig-schlotzig und streichbar, aber noch nicht maximal steif und fest geschlagen sein. Dann schnappst Du dir die Makronen und haust die noch in der Tüte oder in einer separaten Schüssel klein. Du willst grobe Bröckchen bis dicke Krümel haben, aber eben keine ganzen Makronen mehr. Aber bitte auch kein Pulver. Das war es auch schon, was an Vorbereitungen nötig ist.

Dänemark - Hygge & Mee(h)r: T-Shirts, Hoodies und vieles mehr.
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Jetzt gibst Du einiges von den klein gehauenen Makronen auf den Boden der Schüssel. Du willst eine ein bis zwei Zentimeter dicke Schicht erreichen. Darauf gibst Du jetzt Apfelkompott. Auch hier sollte die gleiche Schichtdicke erreicht werden. Den Apfelkompott bestreust Du jetzt mit Rasp, bis der Kompott damit „dicht bedeckt“ ist. Der Rasp bildet sozusagen eine Trennschicht zur Sahne, die jetzt kommt. Auf den Rasp-Deckel streichst Du jetzt eine zwei Zentimeter dicke Schicht der Sahne auf. Damit ist dann auch schon die erste Lage fertig.

Kennst Du schon mein Dänemark-Quiz?

Diesen Schichtaufbau wiederholst Du jetzt, bis die Schüssel voll oder alle Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schicht sollte auf alle Fälle aus Sahne bestehen. Wenn Du noch etwas Rasp übrig hast, kannst Du damit die Sahneschicht dekorieren. Du kannst aber auch ein paar Schokostreusel zum dekorieren nehmen oder es einfach so lassen, wie es ist. Das wars. Fertig ist der dänische Æblekage.

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Am besten schmeckt es mit dem „Crunch“

Stell die Schüssel in den Kühlschrank, bis Du den Æblekage verzehrst. Aber warte damit bitte nicht zu lange! Denn der Æblekage schmeckt am besten, wenn die Makronen-Schichten noch schön knackig-knusprig sind. Wenn alles nach mehreren Stunden durchgeweicht ist, ist das ganze zwar immer noch lecker aber eben „sabschig“. Der frische Æblekage schmeckt wegen des „Crunches“ der Makronen einfach besser.

  • Die erste „Lage“ aus Makronen, Apfelkompott, Rasp und Sahne. (Foto: Andreas Lerg)
  • Die erste „Lage“ aus Makronen, Apfelkompott, Rasp und Sahne. (Foto: Andreas Lerg)
  • Die erste Lage „Makronen-Brösel“ der zweiten Schicht. (Foto: Andreas Lerg)
  • Die erste Lage „Makronen-Brösel“ der zweiten Schicht. (Foto: Andreas Lerg)
  • Der Apfelkompott wird verteilt und glatt gestrichen. (Foto: Andreas Lerg)
  • Der Apfelkompott wird verteilt und glatt gestrichen. (Foto: Andreas Lerg)
  • Schicht für Schicht unglaublich lecker - der dänische Æblekage. (Foto: Andreas Lerg)
  • Schicht für Schicht unglaublich lecker - der dänische Æblekage. (Foto: Andreas Lerg)

Alle Schichten auf den Teller

Wenn Du dir den Æblekage aufschöpftst, solltest Du mit einem großen Löffeln von oben nach unten „alle Schichten durchstechen“ und Dir so eben eine Portion aus allen Schichten auf den Teller schöpfen. Das ganze schmeckt lecker apfelig, sahnig und „makronig“. ACHTUNG: Der Æblekage ist mächtig, hat einige Kalorien im Gepäck und macht schnell pappsatt.

Tipp zu Veredeln

Du kannst den Æblekage noch etwas pimpen, indem Du die Sahne nicht nur mit Zucker, sondern auch mit etwas Zimt aufschlägst und dann auf die oberste Sahneschicht auch noch etwas Zimt streust. Übertreibe es mit dem Zimt aber nicht, denn wenn Du zu viel davon nimmst, schlägt der Zimtgeschmack so durch, dass er alle anderen Aromen platt macht. Das Apfelige und das Makronige sowie das Sahnige sollten geschmacklich im Vordergrund stehen und vom Zimt nur abgerundet aber nicht übertüncht werden.

Statt den Æblekage in einer großen Schüssel auf den Tisch zu stellen, aus der sich jeder was schöpft, kannst Du die Schichten auch in einem bauchigen Glas oder einer schönen Dessertschüssel auftürmen. So machst Du einzelne Portionen fertig, die Du dann beispielsweise nach einem mehrgängigen Menü als Dessert servieren kannst.

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