Auswandern nach Dänemark Pro und Kontra
Hej! Heute geht es nochmal um das Thema Auswandern nach Dänemark, denn davon reden und träumen viele. Du darfst aber nach ein paar Urlauben in Dänemark nicht den Fehler machen und glauben, das alltägliche Leben in Dänemark wäre so wie der Urlaub. Du musst Dir, wenn es Dir ernst mit dem Auswandern ist, viele Fragen stellen und vor allem realistisch und ehrlich beantworten.
Viele Deiner persönlichen Fragen kannst Du nur selbst beantworten. Warum möchtest Du auswandern? Wen oder was lässt Du zurück, wenn Du in Dänemark neu anfängst? Kannst Du dich auf das Leben in einem anderen Land einstellen? Bei diesen Fragen in Bezug auf das Auswandern nach Dänemark kann ich dir nicht helfen, aber bei anderen schon. Bei den Fragen, die Dänemark betreffen.
Deshalb schauen wir uns heute mal jeweils fünf starke Gründe an, die für eine Auswanderung nach Dänemark sprechen und genau so auch fünf, die dagegensprechen. Ich möchte Dir mit dieser Gegenüberstellung einfach ein bisschen die Augen öffnen, damit Du dir realistische Vorstellungen machst.
Ein Hinweis vorweg. Diese jeweils fünf Gründe für und gegen eine Auswanderung nach Dänemark sind nur die Spitze des Eisberges. Sie sollen Dir als Denkanstoß dienen, damit Dir klar wird, dass eine solche große und zumindest für längere Zeit einschneidende Entscheidung nicht eilig, ohne gründliches Nachdenken und sehr gute Vorbereitung getroffen werden sollte. Hier einen Schnellschuss zu wagen, kann ganz schnell nach hinten losgehen.
Auswandern nach Dänemark – Diese Gründe sprechen dafür
Okay, dann fangen wir mit den Gründen an, die für eine Auswanderung nach Dänemark sprechen. Als ganz schneller Lesetipp zwischendurch, schau Dir mal die Bücher von Tim Uhlemann an. Und ehrlich gesagt: Es gibt wirklich gute Argumente.
Pro-Grund 1: Die Lebensqualität und Glück
Grund Nummer 1 ist die Lebensqualität in Dänemark. Das Land belegt seit Jahren immer wieder einen der vorderen drei Plätze in den internationalen Glücks-Rankings. Die Dänen zählen zum glücklichsten Volk der Welt. Das ist kein Zufall und hat gute Gründe. Das Land hat eine extrem niedrige Kriminalitätsrate, die ausgezeichnete Infrastruktur funktioniert zuverlässig und die Menschen im Land… tja, die sind entspannt. Selten hektisch, selten gestresst, sondern meistens entspannt.
Es gibt das Konzept der „Hygge“ – ein Lebensgefühl und eine Lebenseinstellung, die auf Geborgenheit, Wohlfühlen, Zusammenhalt und Glücklichsein abzielt und die überall durchschimmert. Saubere Städte, eine funktionierende Gesellschaft, eine sehr gute soziale Absicherung, ein sehr gutes Gesundheitssystem und ein umfangreiches Vertrauen in die Gesellschaft und die Fürsorge des Staates. All das wirkt sich positiv auf die Menschen und den Alltag aus.
Pro-Grund 2: Das Sozialsystem und Gesundheit
Der Grund Nummer 2 ist eben schon angeklungen: Dänemark hat ein Sozialsystem, das wirklich gut funktioniert. Das dänische Gesundheitssystem ist weitgehend kostenlos, denn im Gegensatz zu Deutschland zahlt man nicht an eine irgendeine Krankenkasse, man finanziert das Gesundheitssystem durch Steuern. Du musst nicht nach einer geeigneten Krankenversicherung suchen und da Verträge abschließen oder Ähnliches.
Jeder Bewohner in Dänemark ist in dem zentralen Gesundheitssystem versichert. Sobald Du nach der Einwanderung mit der CPR-Karte registriert bist, bist Du versichert. Zahnbehandlungen für Kinder? Kostenlos bis 18. Medikamente? Stark subventioniert. Und wenn Du arbeitslos wirst – der Staat fängt Dich auf. Die Sicherheit, die dieser Sozialstaat bietet, ist umfassend. Genau dieses gute und umfassende Sozialsystem trägt dazu bei, dass sich die Dänen so sicher und gut versorgt fühlen.
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Pro-Grund 3: Work-Life-Balance und Arbeitskultur
Grund Nummer 3: Die Dänen arbeiten, um zu leben, und leben nicht, um zu arbeiten. Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Die dänische Arbeitswoche hat 37 Stunden. Überstunden sind absolut untypisch und sehr selten. Viele Dänen, vor allem in Bürojobs, machen um circa 16 Uhr Feierabend und gehen nach Hause. Flexible Arbeitszeiten sind normal, Elternzeit ist großzügig, Dein Privatleben und Deine Freizeit werden respektiert.
Ja natürlich gibt es auch in Dänemark Schichtarbeit und Wochenendarbeit. Die Supermärkte haben in der Regel täglich bis 21 Uhr geöffnet und da sitzt jemand an der Kasse. Und auch im Krankenhaus müssen Patienten rund um die Uhr und auch am Wochenende versorgt werden. Aber auch hier sind die Arbeitsbedingungen entspannter und besser als in anderen Ländern.
Mit dieser Arbeitskultur ist es einfach, glücklicher zu sein. Auch wichtig: In Dänemark wird sehr gut bezahlt, denn die Gehälter sind auf europäischem Spitzenniveau. Das Durchschnittsgehalt in Dänemark liegt bei circa 3.400 Euro. Außerdem suchen viele dänische Firmen auch aktiv nach Fachkräften aus dem Ausland. Beispielsweise im Handwerk, für das Gesundheitssystem oder auch in der Tourismusbranche.
Pro-Grund 4: Das Bildungssystem
Grund Nummer 4 ist vor allem dann wichtig, wenn Du mit Kindern auswanderst: Dänemark hat ein sehr gutes Bildungssystem. Das ist nicht nur kostenlos bis hin zur Universität, sondern wirklich gut. Schulbücher sind kostenlos. Der Fokus bei der Bildung liegt auf Verständnis, kritischem Denken und der Schaffung von Kompetenzen und nicht auf schierem Auswendiglernen. Es gibt neben den dänischen Schulen auch internationale Schulen und diverse Optionen. Und vor der Schulzeit ist schon die Kinderbetreuung staatlich subventioniert, sehr gut organisiert und kann schon für Kinder ab sechs Monaten genutzt werden. Für junge Familien ist das ein riesiger Vorteil.
Pro-Grund 5: Natur, Meer und die geografische Nähe zu Deutschland
Grund Nummer 5 ist eher ein emotionaler Grund: Du wohnst da, wo andere Urlaub machen, denn Dänemark hat viel Natur und Naherholungswert. Dänemark hat die Nord- und Ostsee, Inseln, viele Strände, Dünen, Wälder, Radwege überall und eben reichlich Natur. Das Gefühl von Urlaub ist präsent. Und hier kommt der praktische Teil: Du bist nur eine längere Autofahrt von Deutschland und Deiner dortigen Familie und Freunden entfernt. Keinesfalls musst Du also der kompletten Heimat den Rücken zukehren, weil Du um die halbe Welt fliegen müsstest, um an Deine Ursprünge zurückzukehren.
Alternativ sind Deine Verwandten oder Freunde aus Deutschland genauso schnell bei Dir in Dänemark. Du bist also nicht am anderen Ende der Welt, sondern eher „nebenan in Europa“. Das ist ein enormer Vorteil, den nicht alle Auswanderungsländer bieten können.












Auswandern nach Dänemark – Diese Gründe sprechen dagegen
Das waren jetzt mal fünf wichtige Gründe, die für das Auswandern nach Dänemark sprechen. Es ließen sich sicher noch etliche weitere Gründe nennen. Aber mit diesen fünf als „Auftakt“ kannst Du sicher selbst weitere recherchieren. Aber ich hatte Dir ja versprochen, dass wir auch die Kehrseite der Medaille betrachten wollen. Daher kommen jetzt als „Reality-Check“ fünf Gründe, die eher gegen die Abwanderung nach Dänemark sprechen. Punkte, die vielleicht anstrengen oder wehtun können. Und die wichtig sind, damit Du nicht blauäugig den Umzugswagen bestellst.
Kontra-Grund 1: Die Kosten, also Lebenshaltung und Steuern
Der erste Grund sind die Lebenshaltungskosten. Die sind in Dänemark im Schnitt gut 20 bis 30 Prozent höher als in Deutschland. Manche Lebensmittel kosten deutlich mehr. Gerade in den großen Städten ist die Miete oder der Kauf einer Immobilie sehr teuer. Vor allem aber zahlen die Dänen im EU-Vergleich mit die höchsten Steuern. Die Einkommensteuer liegt zwischen 37 und 52 Prozent. Dazu kommt ein Arbeitsmarktbeitrag von acht Prozent. Dann Kommunalsteuern zwischen 22 und 27 Prozent. Wenn wir alle Steuern addieren, können es spürbar über 50 Prozent sein, die Du von deinem Bruttolohn abgeben musst.
Ja, Du bekommst dafür eine sehr gute Versorgung über den Sozialstaat – aber Dein Netto-Einkommen wird sich überraschend knapp anfühlen, auch wenn die Bruttolöhne hoch sind. Das ist für viele Deutsche der erste Schock, wenn sie in Dänemark ins Berufsleben einsteigen.
Kontra-Grund 2: Die Sprache
Grund Nummer 2 der gegen das Auswandern nach Dänemark spricht, erfordert sehr viel Fleißarbeit, denn Dänisch lernen ist eine echte Herausforderung. Ja, fast alle Dänen sprechen sehr gut Englisch, viele können Deutsch. Der Einstieg nach der Ankunft ist also machbar. Aber: Wenn Du wirklich integriert sein willst, wenn Du einen besseren Job haben willst, wenn Du wirklich ankommen und integriert sein willst, dann musst Du Dänisch lernen.
Und Dänisch ist nicht einfach. Die Aussprache ist völlig anders als die geschriebene Sprache. Sie ist anstrengend und herausfordernd – viele Laute existieren im Deutschen nicht. Und dann sprechen die Dänen untereinander oft verschliffen, schnell und undeutlich – manche Worte verschmelzen einfach. Zudem gibt es diverse Dialekte. Kindern mag das Lernen einer neuen Sprache leichtfallen, aber als Erwachsener muss man dann wirklich büffeln und üben.
Und hier kommt der psychologische Punkt: Du wirst anfangs frustriert sein. Du sprichst Dänisch, und der Däne antwortet Dir auf Englisch, weil er sieht, wie mühselig es für Dich ist. Doch damit kannst Du weniger üben und kommst nicht voran. Das kann demotivierend sein. Aber ohne echte Sprachkompetenz wird Deine Integration schwierig. Und dann ist die dänische Sprache in anderen Ländern kaum nützlich. Englisch ist eine Weltsprache, dänisch „nur“ eine Landessprache.
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- Es lohnt sich!Auszug aus dem InhaltsverzeichnisSchritt-für-Schritt-Anleitungen für die AuswanderungAbmeldung und Co aus DeutschlandUmzug nach Dänemark & VoraussetzungenAufenthaltsgenehmigung & Einwanderung nach DänemarkHaussuche & HauskaufWohnen in DänemarkJobsuche, Arbeitsmarkt und Work-Life-BalanceKinderbetreuung & SchulsystemSozialsystem & BildungAutoimportBankkonto & VersicherungenAlltagsleben & Sprache lernenGesundheit & medizinische VersorgungVersierte Ratschläge und Tipps Mehr lesen
Kontra-Grund 3: Der Wohnungsmarkt
Ein weiteres Problem kann der Wohnungsmarkt sein. Vor allem, wenn Dich Deine Auswanderung in eine der großen dänischen Metropolen zieht. In Kopenhagen und anderen größeren Städten ist der Wohnungsmarkt eng und knapp. Eine Zwei-Zimmer-Wohnung kostet in einer dänischen Großstadt schnell mal 940 bis 1.500 Euro und in Kopenhagen deutlich mehr. Aber das ist nicht mal das Hauptproblem. In Deutschland ist es durchaus üblich, zur Miete zu wohnen. In Dänemark sind Mietwohnungen tendenziell eher die Ausnahme. Deutlich über 60 Prozent der Dänen sind Besitzer ihrer Wohnung oder ihres Hauses.
Wohnungen und Häuser werden also seltener „Til leje“ (Zu vermieten) und viel öfter „Til salg“ (Zu verkaufen) angeboten. Dänen kaufen und verkaufen Immobilien viel schneller und leichter als wir Deutschen. Nicht selten wohnen wir in Deutschland ein ganzes Leben im selben Haus. Ändern sich die Lebensumstände der Dänen, werden Haus oder Wohnung eben einfach wieder verkauft und anderswo etwas Neues gekauft. Daran muss man sich gewöhnen. Ein Video zum Thema Haus kaufen habe ich hier für Dich gemacht.
Kontra-Grund 4: Der Arbeitsmarkt und soziale Isolation
Hatte ich den Arbeitsmarkt noch als positiven Grund genannt, so muss ich ihn hier auch als vierten Contra-Grund beim Auswandern nach Dänemark erwähnen. Der Arbeitsmarkt kann für Neuankömmlinge hart sein. Ja, es gibt Jobs in Dänemark. Aber: Der Arbeitsmarkt ist relativ klein. Und wenn Du eine Berufsausbildung hast, die nicht so sehr gefragt ist, wird es schwer, in Deinem gelernten Beruf zu arbeiten.
Nehmen wir mich als Beispiel. Ich bin Journalist. Um bei einer dänischen Zeitung als Redakteur arbeiten zu können, müsste ich die dänische Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Sonst könnte ich nicht auf dem nötigen Niveau journalistisch schreiben. Das wäre sehr schwer. Ich müsste also eher schauen, ob für deutsche Medien als Korrespondent arbeiten oder in einer anderen Branche Fuß fassen kann. Wenn Du nicht fließend Dänisch sprichst oder kein starkes Netzwerk hast, wird es schwer. Viele Stellen werden über persönliche Kontakte vergeben – nicht öffentlich ausgeschrieben. Willst Du also in einem Bereich arbeiten. in dem eben nicht gezielt Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden, wird es aufwändig, eine Stelle zu finden.
Dann kommt die soziale Komponente dazu: Dänen sind freundlich – aber echte Freundschaften zu knüpfen, ist verdammt schwierig und langwierig. Deutsche, berichten nach dem Auswandern nach Dänemark, dass es Jahre dauert, bis man wirklich echte Freunde und einen Freundeskreis hat. Hier hilft es, wenn Du Dich in Vereinen oder anderweitig sozial engagierst. Wenn Du als Einsiedler nur daheim in Deiner Bude sitzt, wirst Du genau dort versauern. Ohne Freunde und ein strukturiertes Netzwerk kann sich Dänemark schnell einsam anfühlen.
Kontra-Grund 5: Klima, Dunkelheit und das Kleinstadtgefühl
Und Grund Nummer 5 ist ebenfalls wieder eine emotionale Sache: Launisches Wetter, Winter. Dunkelheit und ein kleines Land. Die dänischen Winter sind lang und vom Wetter her eher rau und ruppig. Vor allem aber wird es spät hell und früh wieder dunkel. November, Dezember, Januar, Februar – es ist dunkel, wenn du aufwachst und dunkel, wenn du Feierabend machst. Das ist nicht für jeden etwas. Die sogenannte „Saisonal affektive Störung“, sprich die Winterdepression ist durchaus real. Und viele Menschen unterschätzen das massiv.
Du solltest also mit langer Dunkelheit klarkommen. Und weiter im Norden, beispielsweise in Norwegen ist das noch viel krasser. Und wenn Du im Sommer gerne mindestens 35 Grad im Schatten haben willst, dürfte Dänemark auch nicht so ideal für Dich sein. Der Sommer in Dänemark ist schön, aber auch manchmal durchwachsen.
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Dann ist Dänemark recht klein. 5,9 Millionen Einwohner zählt das Land. Wenn Du nicht gerade in einer der Großstädte lebst, kennst Du nach einer Weile gefühlt alle Restaurants, Läden und Dinge in Deiner Gegend. Alle Parks, alle Museen. Und auch in der weiteren Umgebung geht es einem früher oder später ähnlich. Manche kommen damit klar, andere nicht. Außerhalb von Kopenhagen, Aarhus, Alborg oder Odense kann sich das Land schnell repetitiv und eng anfühlen. Wenn Du urbanes, großstädtisches Leben liebst – London, Berlin, Paris – könnte sich Dänemark außerhalb von Kopenhagen wie eine Provinz anfühlen. Erst recht, wenn Du wirklich nach dem Auswandern nach Dänemark in der Provinz lebst.
Und noch was: Die Behauptung, in Dänemark gäbe es nahezu keine Bürokratie, ist falsch. Es gibt dort ebenfalls notwendige Bürokratie, so wie auch in Deutschland. Sie ist in Dänemark lediglich deutlich besser digitalisiert und damit einfacher im Umgang. Aber beim Auswandern nach Dänemark musst Du auch hier Zeit und Arbeit investieren. Du musst die CPR-Nummer, also Deine Bürgernummer beantragen, Dich in Sachen Wohnsitz registrieren, wenn Du Kinder hast, diese im Schulsystem anmelden und so weiter und so fort. Auch das ist ein Aufwand, für den Du Zeit und Geduld mitbringen darfst.
Fazit
Gut! Dann kommen wir mal zum Fazit in Sachen Auswandern nach Dänemark. Ich habe Dir jetzt mit diesen 5 Gründen für und 5 Gründen gegen eine Auswanderung eine kleine Auswahl an Fakten an die Hand gegeben. Diese reichen sicher nicht aus, um eine Entscheidung zu treffen.
Aber ich möchte Dir damit zeigen, dass Du für eine so wichtige Entscheidung wie die Auswanderung nach Dänemark zunächst einen realistischen Blick auf das gesamte Thema brauchst. Du musst Dir Zeit nehmen, alle Fakten und Informationen sorgfältig prüfen und eine Auswanderung gründlich vorbereiten. Einen Schnellschuss bei so einer wichtigen Entscheidung wird man fast immer bereuen. Deshalb gebe ich Dir hier auch keine abschließende Empfehlung, ob Du auswandern solltest oder nicht. Denn ich will und kann Dir die eigene Recherche nicht abnehmen.
Tipp: Auswandern auf Probe
Aber ich habe vielleicht einen Tipp für Dich: Mache eine Art „Auswandern nach Dänemark auf Probe“. Verbringe zwei oder drei Monate in Dänemark. Vielleicht nicht unbedingt im Sommer in der Urlaubshauptsaison und auch nicht in einer der Urlaubshochburgen. Also in einer der Regionen, die primär vom Tourismus leben.
Suche Dir eher die Nebensaison und ein „normales“ Gebiet aus. Vielleicht kannst Du von Deinem Arbeitgeber aus für eine gewisse Zeit mobil arbeiten, sodass Du in der Zeit auch das Berufstätigsein in Dänemark teilweise ausprobieren kannst. Ich gebe zu, diese Probezeit funktioniert primär dann, wenn Du keine schulpflichtigen Kinder hast. Mit Schulkindern bleiben für einen solchen Test dann nur die Sommerferien übrig. Mit dieser Probezeit kannst Du zumindest ein Stück weit einen Blick auf das Alltagsleben in Dänemark werfen, bevor Du tatsächlich Deine Zelte in Deutschland abbrichst und Dein ganzes Leben umkrempelst.
Ok. Hast Du Fragen und Anmerkungen zum Thema Auswandern nach Dänemark? Ab damit in die Kommentare? Bist Du bereits nach Dänemark ausgewandert? Dann berichte in den Kommentaren gerne über Deine Erfahrungen. Wenn Dir das Video geholfen hat, freue ich mich über ein Like. Abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke, damit Du kein neues Video verpasst. Besuche gerne meinen Youtube-Kanal und die Facebook-Gruppe „Dänemark, Hygge und Mee(h)r“. Die Links findest Du unten in der Beschreibung.
Also dann, vi ses!
Letzte Aktualisierung am 16.01.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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