Der deutsche Ferienhaustourist in Dänemark- schwarzes Schaf oder Goldesel? (Karikatur generiert mit KI)
Wissenswert

Der deutsche Ferienhaustourist in Dänemark- schwarzes Schaf oder Goldesel?

Ich bin dieser Tage über eine interessante wissenschaftliche Arbeit gestolpert, die den folgenden. Titel trägt: „Der deutsche Ferienhaustourist – schwarzes Schaf oder Goldesel?“ Die Forschungsarbeit wurde im Jahr 2003 veröffentlicht, ist also weit über 24 Jahre alt. Aber nachdem ich sie gelesen habe finde ich, das einige Erkenntnisse noch heute definitiv zutreffen. Ich habe mich vor allem auch selbst als langjährigen Dänemarkurlauber durchaus wiedererkannt. Daher habe ich für Dich hier mal einen Zusammenfassung der Publikation erarbeitet.

Vorwort

Ein Ferienhaus, ein Stück Natur vor der Tür, morgens zum Bäcker und nachmittags an den Strand. Für viele Menschen ist das eine ziemlich ideale Vorstellung von Urlaub. Doch was bringt ein Ferienhausgast eigentlich einer Region? Und ist er wirtschaftlich interessant – oder verbraucht er vor allem Fläche, Energie und Ressourcen?

Mit genau dieser Frage beschäftigt sich Ines Carstensen in ihrer Untersuchung „Der deutsche Ferienhaustourist – schwarzes Schaf oder Goldesel?“. Die Studie ist zwar schon weit über 20 Jahre alt, aber manche ihrer Erkenntnisse sind erstaunlich grundlegend. Vor allem zeigt sie, dass man den Ferienhausgast nicht isoliert betrachten sollte.

Die Untersuchung kombiniert Sekundäranalysen vorhandener Statistiken und Literatur mit einer eigenen empirischen Erhebung. Im Mittelpunkt stand dabei eine Befragung von 912 deutschen Ferienhausgästen in Dänemark, die zwischen April 1999 und April 2000 durchgeführt wurde. Ergänzend flossen weitere Befragungen und Daten ein, unter anderem eine Befragung von 987 Berliner Einwohnern zu ihrer Einstellung gegenüber Ferienhausurlaub. Ziel war es, die soziodemografische Struktur, Bedürfnisse, Präferenzen, Reise- und Ausgabeverhalten deutscher Ferienhausgäste zu erfassen und daraus Rückschlüsse auf das Potenzial des deutschen Ferienhausmarktes zu ziehen. Denn der Wert des Ferienhausurlaubers für eine Region entsteht nicht allein durch die Miete für das Haus.

Der Ferienhausgast mietet nicht nur ein Ferienhaus

Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Ferienhausgäste bringen kofferraumweise ihre Lebensmittel von zu Hause mit, kochen selbst und hinterlassen am Ende vor allem Müll. Das Vorurteil könnte „historische Wurzeln haben“. Ich kann mich an Zeiten in den 1970er und 1980er Jahren erinnern, wo wir – also meine Eltern und ich – wirkliche viele Lebernsmittel mitgebracht haben. Damals war viele in Dänemark noch sehr teuer. Wir haben damals oft in Tante Hildes Häuschen Urlaub gemacht, denn teure und aufwändige Urlaube waren damals nicht drin und bei Tante Hilde im Ferienhaus war der Urlaub finanziell machbar. Mehr dazu liest Du hier im Beitrag „Warum ausgerechnet Tante Hilde?

Damals könnte dieses Vorurteil also teilweise zutreffend gewesen sein, denn damals haben einige Dänemark-Urlauber das so gemacht. Im Auto haben viele so wie wir Konserven wie Ravioli und Co mitgebracht, Brötchen, frisches Gemüse und so weiter wurden dann frisch beim Købmand besorgt.

Das war einst "Tante Hildes Häuschen". Die neuen Besitzer haben es umgebaut und modernisiert. Aber es steht noch. (Foto: Andreas Lerg)
Das war einst „Tante Hildes Häuschen“. Die neuen Besitzer haben es umgebaut und modernisiert. Aber es steht noch. (Foto: Andreas Lerg)

Aber das ist lange her, viel länger als der Zeitraum, in der diese Studie entstanden ist. Deshalb zeichnet die Untersuchung ein anderes Bild.

Ferienhausgäste nutzen durchaus die Angebote vor Ort: Sie gehen einkaufen, essen auswärts, unternehmen Ausflüge, besuchen kulturelle Einrichtungen oder nutzen Freizeitangebote. Von ihrem Aufenthalt profitieren deshalb nicht nur die Vermieter, sondern auch Bäcker, Supermärkte, Gastronomie, Fahrradverleiher, Handwerker und viele andere lokale Anbieter. Sprich: Ferienhausgäste geben durchaus viel Geld in der ganzen Region aus. Und das kann ich aus meinen eigenen Aufenthalten der letzten gut und gerne 20 Jahre bestätigen. Ich fahre meist mit einem Freund im Winter nach Dänemark. Wir bringen keine Lebensmittel mit – höchsten mal zwei oder drei Flaschen Wein von meinem Lieblingswinzer bei mir zuhause. Wir kauf alles vor Ort in Supermärkten ein. Wir gehen auch auswärts etwas essen und geben Geld für Museen und andere Aktivitäten aus.

Das ist ein wichtiger Perspektivwechsel: Ein Ferienhaus ist nicht nur eine Unterkunft. Es ist ein Ausgangspunkt für regionale Wertschöpfung. Und gerade das wird schnell übersehen, wenn man nur auf den Übernachtungspreis schaut.

Überraschend: Kurzurlauber geben besonders viel aus

Interessant wird es beim Blick auf die Aufenthaltsdauer. Die Untersuchung unterscheidet zwischen Kurzurlaubern und Gästen, die eine oder zwei Wochen oder länger bleiben. Dabei zeigt sich: Kurzurlauber geben pro Tag deutlich mehr aus als länger bleibende Ferienhausgäste.

Die höheren Ausgaben entstehen vor allem bei Aktivitäten außerhalb der eigentlichen Unterkunft und der Selbstversorgung. Die Kurzurlauber wollen min den wenigen Tagen möglichst viel erleben und unternehmen. Das schlägt sich entsprechend in den Ausgaben nieder.

Für touristische Regionen steckt darin eine interessante Erkenntnis: Nicht nur der klassische zweiwöchige Sommerurlaub ist wirtschaftlich interessant. Auch kürzere Aufenthalte können für die lokale Wirtschaft attraktiv sein. Das spricht für Angebote, die sich gezielt an Wochenend- und Kurzurlauber richten und die in Dänemark immer weiter ausgebaut wurden und werden.

Was Ferienhausgäste wirklich suchen

Noch interessanter finde ich eine andere Erkenntnis der Studie. Der Ferienhausgast sucht offenbar nicht unbedingt die große künstliche Erlebniswelt. Also nicht Hally-Gally und die maximale Entertainment- und Bespaßungspackung. Kenne ich. Auch ihr fahre deshalb NICHT nach Dänemark in den Urlaub. Und siehe da, auch hier finde ich mich selbst in den Erkenntnissen der Studie wieder:

Im Mittelpunkt stehen vielmehr Natur, Landschaft und Freiraum. Besonders attraktiv sind Küsten- und Dünenlandschaften, Strand, Spaziergänge, Radfahren und Wandern. Auch ein großzügiges Grundstück und das Gefühl, „von Natur umgeben“ zu sein, spielen eine wichtige Rolle. In einer von Carstensen herangezogenen Untersuchung bezeichneten sogar 95 Prozent der Befragten das Naturerlebnis als wichtigen Bestandteil ihres Ferienhausaufenthalts.

Das lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Die Landschaft ist nicht die Kulisse des Ferienhausurlaubs. Sie ist ein Teil des Urkaubserlebnisses. Auch das ist für Regionen eine durchaus praktische Erkenntnis. Man muss nicht zwangsläufig immer neue Attraktionen und Entertainment-Superlativen bauen. Manchmal ist es sinnvoller, das vorhandene Natur- und Landschaftspotenzial zugänglich zu machen und gut zu erhalten.

Auch dazu habe ich hier auf dem Blog schon etwas geschrieben: Ist das noch Dänemark – Spaß-Fabrik mit Ferienhaus-Kaserne

Und dann ist da noch das Auto

Ganz ohne Widerspruch kommt die Studie allerdings nicht aus. Denn der Ferienhausgast liebt die Natur – und fährt gleichzeitig erstaunlich viel Auto. In der Untersuchung von Tress, auf die Carstensen zurückgreift, hatten nur drei Prozent der deutschen Ferienhausurlauber während ihres Aufenthalts gar kein Auto benutzt. Gleichzeitig gaben rund 80 Prozent an, grundsätzlich gerne Fahrrad fahren zu wollen. Das Problem: Nur bei einem kleinen Teil der Ferienhäuser standen Fahrräder zur Verfügung.

Meine Erkenntnis dazu ist die, dass es in vielen Regionen gerade auf Jütland mit dem öffentlichen Nahverkehr eher mager aussieht. Wenn Du in einer typischen Ferienhaussiedlung Urlaub machst, dann kommst Du eben nur mit dem Auto zu den verschiedenen Attraktionen, Regionen und Dingen, die sich interessieren. Und wenn es nur der nächste Supermarkt ist. Wenn ich an meinem geliebten Lendrup-Strand Urlaub mache – dort wo Tante Hildes Häuschen stand und seit dem Besitzerwechsel und dessen Umbau immer noch steht – dann muss ich mit dem Auto runde sieben Kilometer weit fahren, um zum nächsten Supermarkt zu kommen.

Der deutsche Ferienhaustourist in Dänemark- schwarzes Schaf oder Goldesel? 2
Screenshot Google Maps

Hier liegt also ein ziemlich offensichtliches Potenzial. Wenn Fahrräder vorhanden sind, Wege gut ausgebaut sind und sich Bäcker, Einkaufsmöglichkeiten oder andere Ziele bequem erreichen lassen, muss nicht jede kurze Strecke mit dem Auto gefahren werden. Heutzutage bringen sich zudem viele Urlauber ihre eigenen Fahrräder auf dem Gepäckträger mit.

Die Studie kommt deshalb zu einem interessanten Schluss: Die Nachfrage nach nicht motorisierter Mobilität könnte durchaus größer sein, als es das tatsächliche Verhalten zunächst vermuten lässt.

Das ist vielleicht eine der praktischsten Erkenntnisse der ganzen Untersuchung. Nicht immer muss man den Gast überzeugen, sein Verhalten zu ändern. Manchmal reicht es, ihm eine attraktive Alternative anzubieten.

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Deutschland hatte vor allem ein Produktproblem

Die Studie untersuchte nicht nur die Gäste in dänischen Ferienhäusern, sondern ermittelte auch, wie zufrieden die Nutzer von Ferienunterkünften in Deutschland sind. Besonders deutlich wird die Schwäche des deutschen Ferienhausmarktes beim Blick auf die Zufriedenheit.

89 Prozent der befragten deutschen Ferienhausgäste waren mit dem deutschen Ferienhausangebot nicht zufrieden. Gleichzeitig kam für nur etwa jeder Achte ein Ferienhausurlaub in Deutschland grundsätzlich nicht infrage. Das ist ein bemerkenswerter Unterschied. Die Nachfrage war also durchaus vorhanden. Das Problem lag eher beim Angebot. Hier darf man sich aber nochmal daran erinnern, dass diese Umfrage fast 30 Jahre her ist. Daher mag sich die Situation heute längst geändert haben.

Kritisiert wurden vor allem fehlende Informationen, schlechte Auffindbarkeit, mangelnder Service und fehlende einheitliche Qualitätsstandards. Die Befragten wünschten sich unter anderem übersichtliche Kataloge und eine bessere Auswahl – ähnlich dem, was sie vom dänischen Markt kannten.

Oder anders gesagt: Die Menschen hatten durchaus Lust auf Ferienhausurlaub in Deutschland. Sie fanden nur nicht das passende Angebot.

Was Dänemark anders gemacht hat

Dänemark dient in der Untersuchung deshalb als eine Art Gegenbeispiel oder Vorbild. Ferienhausurlaub ist iN Dänemark seit weit über 70 Jahren etabliert. 1957 wurde das Unternehmen gegründet, aus dem später DanCenter hervorging. Es gilt heute als ältestes Ferienhausvermietungsunternehmen Dänemarks und laut eigener Unternehmensgeschichte als erster kommerzieller Ferienhausvermittler Europas. Leider gibt es heute mit DanCenter massivste Probleme. Mehr dazu hier.

In Dänemark war und ist der Ferienhausmarkt stärker und besser organisiert. Ferienhäuser wurden standardisiert, professionell vermarktet und über verschiedene Anbieter als zusammenhängendes Produkt angeboten. Gleichzeitig entstand rund um die Ferienhäuser ein Netzwerk aus kleinen und großen Dienstleistern.

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Dazu gehören ganz unspektakuläre Dinge:

  • der Bäcker
  • der Fahrradverleih
  • der kleine Laden
  • der Kinderspielplatz
  • der Freizeitpark
  • das Schwimmbad
  • die Sportplätze (Tennis, Golf, etc.)
  • die Gastronomie
  • der Bootsverleih
  • der Handwerker
  • und mehr…

Gerade diese vielen kleinen Angebote machen einen Ferienhausort lebendig – und sorgen dafür, dass ein größerer Teil der Urlaubsausgaben in der Region bleibt.

Was lässt sich daraus für einen Ferienhausort lernen?

Auch wenn die Untersuchung wie mehrfach gesagt schon älter ist, lassen sich daraus einige ziemlich zeitlose Fragen und Lösungen ableiten.

1. Ist das Ferienhaus selbst gut – oder nur vorhanden?

Ein Haus irgendwo in schöner Landschaft reicht nicht unbedingt. Feriengäste haben Ansprüche an Ausstattung, Lage, Qualität und Service. Die Studie beschreibt eine kontinuierliche Zunahme dieser Ansprüche. Heute werden unter anderem auch Spülmaschine, Waschmaschine, eine gut ausgestattete Küche und mittlerweile auch oft Internetzugang erwartet. Immer mehr legen auch Wert auf eine Lademöglichkeit für E-Autos.

2. Wie leicht findet der Gast, was er braucht?

Ein gutes Angebot nützt wenig, wenn niemand davon weiß. Die Untersuchung sieht gerade in der Informations- und Vertriebsstruktur eine große Schwäche des deutschen Marktes. Da ist Dänemark wirklich vorbildlich. Man muss sich nur anschauen, wieviele Informationen Du auf den Seiten dänischer Anbieter findest.

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3. Was kann der Gast zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen?

Hier steckt gleichzeitig Komfort- und Nachhaltigkeitspotenzial. Ein Fahrrad am Haus, ein guter Weg zum Bäcker oder ein gut ausgeschilderter Radweg können mehr bewirken als ein Appell an umweltbewusstes Verhalten.

4. Gibt es Angebote für unterschiedliche Aufenthaltslängen?

Die Ergebnisse zu den Ausgaben von Kurzurlaubern sprechen dafür, nicht nur auf den klassischen langen Sommerurlaub zu schauen.

5. Profitiert auch die Umgebung?

Ein Ferienhausort wird wirtschaftlich interessanter, wenn der Gast nicht alles innerhalb der vier Wände erledigt. Gute lokale Angebote sind deshalb kein Nebenschauplatz. Sie gehören zum touristischen Produkt.

Fazit: „Schwarzes Schaf“ oder „Goldesel“?

Die Antwort der Studie ist differenzierter, als der polarisierende Titel zunächst vermuten lässt. Der Ferienhaustourismus hat durchaus Nachteile oder nennen wir es besser „Herausforderungen“. Ferienhäuser benötigen Fläche und Energie, und der hohe Autoverkehr ist ein ökologischer Schwachpunkt. Auch die Wertschöpfung pro Beschäftigtem kann geringer sein als im Hotelgewerbe, weil beispielsweise tägliche Zimmerreinigung und Gastronomie im Haus wegfallen. Es entstehen zumindest direkt im Ferienhaus-Vermietbetrieb weniger Arbeitsplätze als in der Hotellerie.

Aber daraus folgt nicht automatisch, dass Ferienhäuser wirtschaftlich uninteressant oder ökologisch grundsätzlich problematisch sind. Entscheidend ist vielmehr, wie ein Ferienhausmarkt organisiert ist und wie viele Menschen von ihm profitieren.

Genau darin sieht Carstensen die Stärke des dänischen Modells. Der einzelne Ferienhausgast ist weder Goldesel noch schwarzes Schaf. Der Goldesel residiert eher im Hotel, wenn man sich anschaut, was Übernachtungen, Gastronomie und andere Angebote in guten Hotels so kosten. Die schwarzen Schafe gibt es, aber sie sind selten.

Der Urlauber wird zu dem einen oder anderen – abhängig davon, was eine Region aus seinem Aufenthalt macht und ihm zu bieten hat.

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Mein Fazit zum deutschen Ferienhaustourist

Was mir an der Untersuchung besonders gefällt: Sie schaut nicht nur auf den Ferienhausgast und isoliert auf das Ferienhaus, sondern auf das gesamte System dahinter. Die heutige Schwäche der Studie mag ihr Alter sein. Es wäre spannend eine aktuelle Neuauflage dieser Untersuchung zu haben. Aber viele Erkenntnisse haben meiner Meinung nach Bestand.

Ein Ferienhaustourist kommt nicht einfach an, schläft sieben oder vierzehn Nächte in einem Haus, kocht und isst darin selbst mitgebrachtes Lebensmittel und fährt dann wieder nach Hause. Er braucht morgens Brötchen, kauft frische Lebensmittel, isst ein Eis am Strandkiosk oder geht in ein Restaurant essen, mietet ein Fahrrad, besucht einen Markt, fährt zum Strand oder macht einen Tagesausflug. Aus all diesen vielen kleinen Entscheidungen entsteht regionale Wertschöpfung.

Und gleichzeitig zeigt die Studie: Wer möchte, dass Gäste nachhaltiger unterwegs sind, sollte nicht nur an deren Verhalten appellieren. Man muss ihnen vor allem die Möglichkeit geben, sich anders zu verhalten.

Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis aus der ganzen Untersuchung: Ein guter Ferienhausstandort besteht nicht nur aus schönen Häusern. Er besteht aus dem Zusammenspiel von Unterkunft, Landschaft, Infrastruktur, Service und den Menschen vor Ort.

Und genau deshalb lohnt sich der Blick auf den Ferienhausgast ein zweites Mal – nicht als „schwarzes Schaf“ oder als „Goldesel“, sondern als Teil eines regionalen Systems.

Grundlage dieses Beitrags ist Ines Carstensens Studie „Der deutsche Ferienhaustourist – schwarzes Schaf oder Goldesel?“, Universitätsverlag Potsdam, 2003. Die empirischen Daten stammen überwiegend aus Befragungen deutscher Ferienhausgäste in Dänemark aus den Jahren 1999/2000.

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References

  1. Wikipedia contributors. (2024). "Tante Hilde." Retrieved from https://en.wikipedia.org/wiki/Tante_Hilde
  2. Google. (2024). "Search results for Tante Hilde." Retrieved from https://www.google.com/search?q=Tante+Hilde
  3. YouTube. (2024). "Video content about Tante Hilde." Retrieved from https://www.youtube.com/results?search_query=Tante+Hilde
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